
Baden-Baden.Stadtüberblick
Rechteckiger Stadtplan aus Holz, gefertigt aus geöltem Ahornholz – zwei Schichten mit schwarzer Rückenplatte.
Über das Produkt
Dem Tal der Oos folgend verbindet Baden-Baden sehr unterschiedliche Stadträume. Im Nordwesten liegt Oos mit dem Bahnhofsumfeld; weiter südöstlich folgen Festspielhaus, Kurhaus und die Gartenlandschaft in Richtung Lichtental. Das Kloster Lichtenthal setzt einen historischen Bezugspunkt am südlichen Ende dieser Folge. Zwischen den bewaldeten Hängen entsteht ein langgezogenes Stadtbild mit wechselnder Dichte. Repräsentative Bauten stehen neben offenen Grünräumen, während die Straßen den verfügbaren Talraum nutzen. Baden-Badens Gestalt erzählt damit zugleich von Anreise, Kurleben und älterer klösterlicher Geschichte. Besonders charakteristisch ist das Zusammenspiel aus einer schmalen Wasserlinie, großzügigen Anlagen im Kurviertel und den bebauten Anschlüssen, die dieses Viertel mit den übrigen Teilen der Stadt verbinden.
Was zeigt die Karte?
- Talachse der Oos
- Festspielhaus und Kurhaus entlang des Stadtbands
- Kloster Lichtenthal am südöstlichen Ende
- Präzise geschnitten und graviert
- Feine Laserdetails mit klarer Tiefe
- Sorgfältig geprüft und sicher verpackt
- Handgefertigt in Deutschland
Konfiguration
Form: Rechteckig · Design: Mehrlagig · Material: Ahorn · Größe: 20 × 30 cm, 35 × 50 cm, 50 × 70 cm
Maßgeblich ist die im Warenkorb und bei der Bestellung angezeigte Ausführung. Die Vorschau ist keine maßhaltige technische Zeichnung.
Verfügbarkeit & Fertigung
- Verfügbarkeit
- Wird auf Bestellung gefertigt
- Fertigungszeit
- Versandbereit in 3-5 Werktagen
Produktion startet nach erfolgreicher Zahlung und vollständiger Produktkonfiguration.
Material & Pflege
Je nach Variante lackiertes oder geöltes MDF beziehungsweise geöltes Echtholzfurnier auf MDF; optional Montageschrauben aus Edelstahl. Bei der Herstellung werden Acryl-Lackspray, Hartwachsöl und Weißleim verwendet.
Holz ist ein Naturmaterial. Maserung und Farbton können leicht von den Produktbildern abweichen.
Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen und vor anhaltender Feuchtigkeit sowie direkter Hitze schützen.
Lieferumfang & Montage
Das gewählte Produkt in der bestellten Ausführung, sicher verpackt und montagebereit vorbereitet.
- Maximale Abmessungen 50 × 70 cm, maximales Produktgewicht 2 kg.
- Schrauben zur Wandbefestigung und Dübel sind nicht enthalten. Verwende eine für Wandart, Untergrund und Produktgewicht geeignete Befestigung.
- Die Montage muss durch eine erwachsene Person erfolgen. Optionale Montageschrauben und andere Kleinteile bis zur Montage von Kindern fernhalten.
Versand & Rückgabe
Sicher verpackter Versand. Informationen zu Rückgabe und Widerruf findest du im Bereich Rechtliches.
Die konkreten Versandkosten und Lieferoptionen richten sich nach Lieferland und Format. Für nicht personalisierte Standardware gilt das veröffentlichte Widerrufsrecht; bei individuell angefertigten Produkten kann es ausgeschlossen sein.
Hersteller & Produktkennung
- Hersteller
- Benjamin Nöst - Lightworks
Rorichmoorer Str. 76
26802 Moormerland, Deutschland
kontakt@lightworks.de - Produktkennung
- LW-CAT-51EEE3809917-S, LW-CAT-51EEE3809917-M, LW-CAT-51EEE3809917-L
Die jeweilige SKU dient zusammen mit Bestellung beziehungsweise Produktionslos der Rückverfolgbarkeit. Sicherheitsfragen und Vorfälle kannst du an die angegebene E-Mail-Adresse melden.
Produktsicherheit
- Dekorationsprodukt ausschließlich für trockene Innenräume; kein Spielzeug und nicht für Kinder bestimmt.
- Vor Feuchtigkeit, starker Hitze und offenem Feuer schützen.
- Nach einem Sturz, bei Bruch oder sichtbarer Beschädigung nicht weiter aufhängen. Beschädigte Teile von Kindern fernhalten.
Baden-Baden: Stadtband im Tal der Oos
Die berühmten Kuranlagen sind ein Abschnitt einer längeren Stadtlandschaft. Baden-Baden zieht sich vom Bahnhofsviertel Oos bis nach Lichtental durch ein Tal, dessen Hänge und Wasserlauf die Entwicklung mitbestimmen. Festspielhaus, Kurhaus und Kloster zeigen dabei, wie verschieden die Aufgaben der Gebäude entlang dieser gemeinsamen Richtung waren.
Ankunft im Nordwesten
Baden-Badens Stadtgestalt folgt in weiten Teilen dem Tal der Oos. Der nordwestliche Stadtteil gleichen Namens besitzt eine besondere Verbindung zur Geschichte der Anreise. Oos erhielt 1844 einen Bahnanschluss; bald darauf führte eine Stichbahn weiter in die Kurstadt. Nach deren Stilllegung wurde der Bahnhof in Oos zum Bahnhof Baden-Baden. Dieser Zusammenhang erklärt, weshalb der heutige Bahnknoten außerhalb des berühmten Kurviertels liegt und dennoch eng zu dessen Entwicklung gehört.
Das Festspielhaus macht die frühere Verbindung besonders greifbar. Sein moderner Saal wurde mit dem Gebäude des ehemaligen Stadtbahnhofs verbunden. Der alte Ankunftsort erhielt damit eine neue kulturelle Aufgabe. Die Kombination unterschiedlicher Bauzeiten ist mehr als ein architektonischer Effekt: Sie hält die Erinnerung an eine Verkehrsstruktur im Stadtbild präsent, die für den internationalen Kurort wichtig war.
Gesellschaftliche Räume der Kurstadt
Weiter südlich steht das Kurhaus mit seiner langgestreckten, klassizistischen Front. Friedrich Weinbrenner prägte den Bau im 19. Jahrhundert. Die Säulenvorhalle und die angrenzenden offenen Bereiche schaffen einen repräsentativen öffentlichen Zusammenhang. Hier wird deutlich, dass eine Kurstadt mehr benötigte als medizinische Einrichtungen. Begegnung, Bewegung und gesellschaftliches Leben verlangten eigene Räume und beeinflussten die Anordnung der Gebäude.
Baden-Baden gehört seit 2021 zum Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas. Die Anerkennung bezieht sich auf die besondere historische Kulturlandschaft des Kurorts. Sie erklärt sich aus dem Zusammenspiel von Bauten, Gärten und landschaftlicher Umgebung. Das gesamte heutige Stadtgebiet darf deshalb nicht mit dem engeren Welterbebereich gleichgesetzt werden. Gerade der Blick auf den größeren Talzusammenhang zeigt, wie der historische Kurort mit späteren und anders geprägten Stadtteilen verbunden ist.
Gärten, Wasser und Lichtental
In Richtung Lichtental setzt sich eine grüne Verbindung fort, zu der die Lichtentaler Allee gehört. Sie bringt Bewegung durch gestaltete Freiräume in die Stadt und begleitet den Übergang zwischen Kurviertel und südlicherem Tal. Die bewaldeten Hänge bilden dazu einen anderen Maßstab: Während die Gärten bewusst gegliedert sind, bleibt die Topographie als große Begrenzung des bebauten Raums wirksam.
Das Kloster Lichtenthal steht für eine deutlich ältere Geschichte. Seine Stiftung wurde 1245 bestätigt; die klösterliche Tradition reicht damit lange vor die internationale Blüte der Kurstadt zurück. Im größeren Stadtbild ergänzen sich diese Zeitschichten. Bahnhofsumfeld, umgenutzter Stadtbahnhof, Kurhaus und Kloster folgen derselben Talrichtung, besitzen aber sehr unterschiedliche Aufgaben. Aus dieser Folge entsteht Baden-Badens charakteristische Verbindung von städtischer Repräsentation und landschaftlicher Enge.
Quellen
- Baden-Baden Tourismus – UNESCO-Welterbe — https://www.baden-baden.com/unesco-welterbe
- Wikipedia – Oos (Baden-Baden) — https://de.wikipedia.org/wiki/Oos_(Baden-Baden)
- Wikipedia – Festspielhaus Baden-Baden — https://de.wikipedia.org/wiki/Festspielhaus_Baden-Baden
- Wikipedia – Kurhaus Baden-Baden — https://de.wikipedia.org/wiki/Kurhaus_Baden-Baden
- Wikipedia – Kloster Lichtenthal — https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Lichtenthal
- Deutsche Zentrale für Tourismus – Baden-Baden — https://www.germany.travel/en/cities-culture/baden-baden.html

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