
Hamburg.Speicherstadt und Kontorhausviertel
Rechteckiger Stadtplan aus Holz zum Motiv „Speicherstadt und Kontorhausviertel“, gefertigt aus schwarz lackiertem MDF.
Über das Produkt
Schmale Fleete und große Straßenblöcke treffen am Hamburger Hafenrand aufeinander. Dieser Ausschnitt verbindet die Speicherstadt mit dem Kontorhausviertel rund um Chilehaus und Sprinkenhof; auch der Kaispeicher B mit dem Internationalen Maritimen Museum liegt darin. Wasserwege, Brücken und Straßen erzählen im Grundriss von der engen Nachbarschaft beider Quartiere. Schwarz lackiertes MDF gibt dem rechteckigen Stadtplan eine gleichmäßige dunkle Oberfläche. Die klassische Ausführung bleibt einlagig und rückt damit die Linien und Zwischenräume der Karte in den Vordergrund.
Was zeigt die Karte?
- Fleete und Brücken der Speicherstadt
- Kontorhausviertel um Chilehaus und Sprinkenhof
- Kaispeicher B im Kartenausschnitt
- Präzise geschnitten und graviert
- Feine Laserdetails mit klarer Tiefe
- Sorgfältig geprüft und sicher verpackt
- Handgefertigt in Deutschland
Konfiguration
Form: Rechteckig · Design: Classic · Material: Schwarz · Größe: 20 × 30 cm, 35 × 50 cm, 50 × 70 cm
Maßgeblich ist die im Warenkorb und bei der Bestellung angezeigte Ausführung. Die Vorschau ist keine maßhaltige technische Zeichnung.
Verfügbarkeit & Fertigung
- Verfügbarkeit
- Wird auf Bestellung gefertigt
- Fertigungszeit
- Versandbereit in 3-5 Werktagen
Produktion startet nach erfolgreicher Zahlung und vollständiger Produktkonfiguration.
Material & Pflege
Je nach Variante lackiertes oder geöltes MDF beziehungsweise geöltes Echtholzfurnier auf MDF; optional Montageschrauben aus Edelstahl. Bei der Herstellung werden Acryl-Lackspray, Hartwachsöl und Weißleim verwendet.
Holz ist ein Naturmaterial. Maserung und Farbton können leicht von den Produktbildern abweichen.
Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen und vor anhaltender Feuchtigkeit sowie direkter Hitze schützen.
Lieferumfang & Montage
Das gewählte Produkt in der bestellten Ausführung, sicher verpackt und montagebereit vorbereitet.
- Maximale Abmessungen 50 × 70 cm, maximales Produktgewicht 2 kg.
- Schrauben zur Wandbefestigung und Dübel sind nicht enthalten. Verwende eine für Wandart, Untergrund und Produktgewicht geeignete Befestigung.
- Die Montage muss durch eine erwachsene Person erfolgen. Optionale Montageschrauben und andere Kleinteile bis zur Montage von Kindern fernhalten.
Versand & Rückgabe
Sicher verpackter Versand. Informationen zu Rückgabe und Widerruf findest du im Bereich Rechtliches.
Die konkreten Versandkosten und Lieferoptionen richten sich nach Lieferland und Format. Für nicht personalisierte Standardware gilt das veröffentlichte Widerrufsrecht; bei individuell angefertigten Produkten kann es ausgeschlossen sein.
Hersteller & Produktkennung
- Hersteller
- Benjamin Nöst - Lightworks
Rorichmoorer Str. 76
26802 Moormerland, Deutschland
kontakt@lightworks.de - Produktkennung
- LW-CAT-14483D896E7F-S, LW-CAT-14483D896E7F-M, LW-CAT-14483D896E7F-L
Die jeweilige SKU dient zusammen mit Bestellung beziehungsweise Produktionslos der Rückverfolgbarkeit. Sicherheitsfragen und Vorfälle kannst du an die angegebene E-Mail-Adresse melden.
Produktsicherheit
- Dekorationsprodukt ausschließlich für trockene Innenräume; kein Spielzeug und nicht für Kinder bestimmt.
- Vor Feuchtigkeit, starker Hitze und offenem Feuer schützen.
- Nach einem Sturz, bei Bruch oder sichtbarer Beschädigung nicht weiter aufhängen. Beschädigte Teile von Kindern fernhalten.
Speicherstadt und Kontorhausviertel: die gebaute Handelsstadt
Waren lagern und Geschäfte abwickeln benötigten unterschiedliche Gebäude. In Hamburg lassen sich beide Aufgaben bis heute unmittelbar nebeneinander erkennen. Zwischen den Fleeten der Speicherstadt und den Büroblöcken des Kontorhausviertels wird deutlich, wie eng Architektur, Verkehrswege und internationale Handelsbeziehungen miteinander verbunden waren.
Lagerblöcke zwischen den Fleeten
Die Speicherstadt entstand überwiegend zwischen 1885 und 1927 auf schmalen Inseln. Ihre großen Lagerhäuser stehen in enger Beziehung zu Wasserwegen, Straßen und Brücken. Für das Verständnis dieses Quartiers ist diese doppelte Erschließung wichtiger als eine einzelne Schmuckfassade: Waren mussten ankommen, verteilt und weitertransportiert werden. Die Gebäude und ihre Zwischenräume bildeten dafür ein zusammenhängendes System.
Wer entlang der Fleete schaut, bemerkt den Wechsel zwischen langen Gebäudefronten und kurzen Öffnungen. Brücken setzen wiederkehrende Querbezüge. An einer Straßenkreuzung lässt sich der Verlauf eines Wasserarms oft anders wahrnehmen als von seinem Ufer aus. Das Quartier gewinnt seine räumliche Tiefe deshalb aus vielen kleinen Richtungswechseln, obwohl die Lagerblöcke auf den ersten Blick sehr geschlossen erscheinen.
Büros als eigene Bauaufgabe
Nördlich der Speicherstadt verlagert sich der Schwerpunkt. Das Kontorhausviertel entstand als Konzentration großer Bürogebäude, die mit dem Hafenhandel verbunden waren. Hier bestimmen Höfe, Durchgänge und Straßenfassaden die Struktur stärker als die unmittelbare Lage am Fleet. Die UNESCO würdigt beide Quartiere gemeinsam, weil sie unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben einer internationalen Handelsstadt verkörpern.
Das Chilehaus wurde von Fritz Höger entworfen und 1924 fertiggestellt. Seine zugespitzte Ecke erinnert an einen Schiffsbug. Die Wirkung entsteht jedoch nicht allein aus dieser berühmten Spitze: Zurückspringende obere Geschosse und eine bewegte Fassadenführung verändern den Eindruck des großen Bauvolumens. Es lohnt sich, das Haus aus mehreren Richtungen zu betrachten.
Höfe, Durchgänge und neue Nutzungen
Beim Sprinkenhof kommt der Zusammenhang mehrerer Gebäudeteile und Innenhöfe hinzu. Das Bürohaus gehört ebenfalls zum Welterbeensemble. Gegenüber den langen Wasserfronten der Speicherstadt zeigt sich hier eine andere Art von Tiefe: Sie entsteht durch den Weg von der Straße in den Block und durch die Beziehungen zwischen dessen einzelnen Teilen.
Der Kaispeicher B mit dem Internationalen Maritimen Museum verweist auf die spätere kulturelle Nutzung historischer Lagerbauten. Im Stadtbild bleibt die ältere Funktion dennoch präsent. Material, Baukörper und Lage erklären weiterhin, weshalb diese Gebäude gerade hier entstanden.
Die beiden Quartiere lassen sich deshalb besonders gut vergleichend erschließen. Auf der einen Seite steht die Bewegung der Waren, auf der anderen ihre geschäftliche Organisation. Dazwischen liegen kurze Verbindungen, die aus zwei unterschiedlichen Bautypen einen gemeinsamen städtischen Zusammenhang machen. Der Handel erscheint hier nicht als abstrakte Geschichte, sondern als ablesbare Ordnung von Räumen.
Quellen
- UNESCO World Heritage Centre: Speicherstadt and Kontorhaus District with Chilehaus — https://whc.unesco.org/en/list/1467/
- Wikipedia: Chilehaus — https://en.wikipedia.org/wiki/Chilehaus
- Wikipedia: Sprinkenhof — https://en.wikipedia.org/wiki/Sprinkenhof
- Wikipedia: Internationales Maritimes Museum Hamburg — https://en.wikipedia.org/wiki/Internationales_Maritimes_Museum_Hamburg

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