
Berlin.Museumsinsel
Quadratischer Stadtplan aus Holz zum Motiv „Museumsinsel“, gefertigt aus geöltem Buchenholz – zwei Schichten mit schwarzer Rückenplatte.
Über das Produkt
Zwischen den Armen der Spree liegt Berlins Museumsinsel mit ihren kurzen Brücken und dicht benachbarten Kulturorten. Der Kartenausschnitt umfasst das Bode-Museum an der Inselspitze, das Alte Museum, die Alte Nationalgalerie und das Neue Museum. Im Mittelpunkt stehen die Verbindungen zwischen Insel und Stadt: Uferlinien, Straßen und die Wege durch das umliegende Viertel. Geölte Buche gibt diesem quadratischen Stadtplan eine natürliche Oberfläche; die schwarze Rückenplatte setzt die ausgeschnittene Kartenebene davon ab.
Was zeigt die Karte?
- Bode-Museum an der Inselspitze
- Umfeld von Altem und Neuem Museum
- Spree und Verbindungen zum Festland
- Präzise geschnitten und graviert
- Feine Laserdetails mit klarer Tiefe
- Sorgfältig geprüft und sicher verpackt
- Handgefertigt in Deutschland
Konfiguration
Form: Quadratisch · Design: Mehrlagig · Material: Buche · Größe: 23 × 23 cm, 35 × 35 cm, 50 × 50 cm
Maßgeblich ist die im Warenkorb und bei der Bestellung angezeigte Ausführung. Die Vorschau ist keine maßhaltige technische Zeichnung.
Verfügbarkeit & Fertigung
- Verfügbarkeit
- Wird auf Bestellung gefertigt
- Fertigungszeit
- Versandbereit in 3-5 Werktagen
Produktion startet nach erfolgreicher Zahlung und vollständiger Produktkonfiguration.
Material & Pflege
Je nach Variante lackiertes oder geöltes MDF beziehungsweise geöltes Echtholzfurnier auf MDF; optional Montageschrauben aus Edelstahl. Bei der Herstellung werden Acryl-Lackspray, Hartwachsöl und Weißleim verwendet.
Holz ist ein Naturmaterial. Maserung und Farbton können leicht von den Produktbildern abweichen.
Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen und vor anhaltender Feuchtigkeit sowie direkter Hitze schützen.
Lieferumfang & Montage
Das gewählte Produkt in der bestellten Ausführung, sicher verpackt und montagebereit vorbereitet.
- Maximale Abmessungen 50 × 70 cm, maximales Produktgewicht 2 kg.
- Schrauben zur Wandbefestigung und Dübel sind nicht enthalten. Verwende eine für Wandart, Untergrund und Produktgewicht geeignete Befestigung.
- Die Montage muss durch eine erwachsene Person erfolgen. Optionale Montageschrauben und andere Kleinteile bis zur Montage von Kindern fernhalten.
Versand & Rückgabe
Sicher verpackter Versand. Informationen zu Rückgabe und Widerruf findest du im Bereich Rechtliches.
Die konkreten Versandkosten und Lieferoptionen richten sich nach Lieferland und Format. Für nicht personalisierte Standardware gilt das veröffentlichte Widerrufsrecht; bei individuell angefertigten Produkten kann es ausgeschlossen sein.
Hersteller & Produktkennung
- Hersteller
- Benjamin Nöst - Lightworks
Rorichmoorer Str. 76
26802 Moormerland, Deutschland
kontakt@lightworks.de - Produktkennung
- LW-CAT-BC9193201C2F-S, LW-CAT-BC9193201C2F-M, LW-CAT-BC9193201C2F-L
Die jeweilige SKU dient zusammen mit Bestellung beziehungsweise Produktionslos der Rückverfolgbarkeit. Sicherheitsfragen und Vorfälle kannst du an die angegebene E-Mail-Adresse melden.
Produktsicherheit
- Dekorationsprodukt ausschließlich für trockene Innenräume; kein Spielzeug und nicht für Kinder bestimmt.
- Vor Feuchtigkeit, starker Hitze und offenem Feuer schützen.
- Nach einem Sturz, bei Bruch oder sichtbarer Beschädigung nicht weiter aufhängen. Beschädigte Teile von Kindern fernhalten.
Museumsinsel: Sammlungsgeschichte zwischen den Spreearmen
Die Museumsinsel ist ein zusammenhängender Ort, aber kein einheitlich entstandener Baukomplex. Unterschiedliche Generationen haben hier eigene Antworten auf die Frage gegeben, wie Sammlungen öffentlich zugänglich werden. Vier besonders prägende Häuser zeigen diese Entwicklung in enger Nachbarschaft und machen auch die Wege zwischen den Museen interessant.
Ein öffentliches Haus für die Kunst
Das Alte Museum öffnete 1830. Karl Friedrich Schinkel entwarf einen Bau, dessen lange Säulenfront bis heute eine klare Beziehung zum davorliegenden Lustgarten herstellt. Die Vorstellung, Kunst nicht ausschließlich in fürstlichen Räumen zu bewahren, sondern öffentlich zu zeigen, erhielt hier eine eindrucksvolle architektonische Form. Der Zugang über die breite Front macht aus dem Museumsbesuch bereits vor dem Betreten des Hauses ein räumliches Erlebnis.
Im Inneren gehört die Rotunde zu den charakteristischen Elementen. Für das Verständnis der Insel ist aber ebenso wichtig, dass der Bau eine deutliche südliche Kante des Museumsbereichs bildet. Seine Ausrichtung unterscheidet sich von der stärker aufgestellten Erscheinung der Alten Nationalgalerie. Beide Häuser treten nicht als beliebige Nachbarn auf, sondern ordnen die Freiräume um sich herum auf unterschiedliche Weise.
Ein Ensemble wächst
Die Alte Nationalgalerie wurde 1876 eröffnet. Ihre tempelartige Gestalt und die erhöhte Lage heben sie aus der unmittelbaren Umgebung heraus. Treppen, Vorflächen und benachbarte Kolonnaden lassen den Weg zum Gebäude zum Teil seiner Wirkung werden. Es ist sinnvoll, nicht nur auf die Fassaden zu schauen, sondern auch darauf, wie die einzelnen Häuser Abstand zueinander halten.
Das Neue Museum bringt eine weitere Zeitschicht hinzu. Die Wiedereröffnung 2009 nach der Arbeit von David Chipperfield machte eine besondere Haltung zum Bestand sichtbar: Erhaltene Teile und neue Ergänzungen stehen nebeneinander, ohne dass alle Spuren der Geschichte verschwinden. Dadurch unterscheidet sich dieses Haus deutlich von der Vorstellung eines vollständig vereinheitlichten historischen Erscheinungsbildes.
Die Spitze der Insel
Am nördlichen Ende sitzt das Bode-Museum unmittelbar zwischen den Wasserarmen. Es wurde 1904 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet und trägt seit 1956 seinen heutigen Namen. Seine Lage an der Spitze verleiht ihm eine andere Rolle als den Gebäuden weiter südlich. Hier läuft der Inselraum zusammen; Wasser, Brücken und Baukörper sind besonders eng miteinander verbunden.
Seit 1999 gehört die Museumsinsel zum UNESCO-Welterbe. Ihr Zusammenhang erschöpft sich jedoch nicht in diesem Titel. Auf einem kurzen Weg wechseln die Maßstäbe mehrfach: von der breiten Museumsfront zur Passage, vom Hof zur Brücke und vom geschützten Zwischenraum zur offenen Uferkante. Gerade diese räumliche Vielfalt erklärt, weshalb die Insel auch außerhalb der Ausstellungssäle als eigenständiger Kulturort wahrgenommen wird.
Quellen
- visitBerlin: Museum Island — https://www.visitberlin.de/en/museum-island-in-berlin
- visitBerlin: Altes Museum — https://www.visitberlin.de/en/altes-museum-old-museum
- visitBerlin: Neues Museum — https://www.visitberlin.de/en/neues-museum-new-museum
- visitBerlin: Bode Museum — https://www.visitberlin.de/en/bode-museum

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