
Dortmund.Hörde und Phoenix-See
Rechteckiger Stadtplan aus Holz, gefertigt aus geöltem Nussbaumholz – zwei Schichten mit schwarzer Rückenplatte.
Über das Produkt
Am Phoenix-See liegen mehrere Zeiten dicht nebeneinander. Die Hörder Burg und der ältere Ortskern treffen auf einen Wasserraum, der erst nach dem Ende der Stahlproduktion entstand. Uferwege und neue Bebauung ordnen das ehemalige Werksgelände neu, während die Emscher nördlich des Sees einen eigenen Lauf besitzt. Besonders deutlich wird der Wandel am westlichen Ufer, wo Hörde unmittelbar an die neue Landschaft anschließt. Der See ersetzt nicht die gesamte Geschichte des Ortes, sondern fügt ihr eine weitere Schicht hinzu. Zwischen Burg, Wohnstraßen und offenen Ufern lässt sich nachvollziehen, wie aus einem abgeschlossenen Industriestandort ein öffentlich zugänglicher Teil der Stadt wurde.
Was zeigt die Karte?
- Hörder Burg nahe dem alten Ortskern
- Phoenix-See auf früherem Industriegelände
- Emscher nördlich des Sees
- Präzise geschnitten und graviert
- Feine Laserdetails mit klarer Tiefe
- Sorgfältig geprüft und sicher verpackt
- Handgefertigt in Deutschland
Konfiguration
Form: Rechteckig · Design: Mehrlagig · Material: Nussbaum · Größe: 20 × 30 cm, 35 × 50 cm, 50 × 70 cm
Maßgeblich ist die im Warenkorb und bei der Bestellung angezeigte Ausführung. Die Vorschau ist keine maßhaltige technische Zeichnung.
Verfügbarkeit & Fertigung
- Verfügbarkeit
- Wird auf Bestellung gefertigt
- Fertigungszeit
- Versandbereit in 3-5 Werktagen
Produktion startet nach erfolgreicher Zahlung und vollständiger Produktkonfiguration.
Material & Pflege
Je nach Variante lackiertes oder geöltes MDF beziehungsweise geöltes Echtholzfurnier auf MDF; optional Montageschrauben aus Edelstahl. Bei der Herstellung werden Acryl-Lackspray, Hartwachsöl und Weißleim verwendet.
Holz ist ein Naturmaterial. Maserung und Farbton können leicht von den Produktbildern abweichen.
Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen und vor anhaltender Feuchtigkeit sowie direkter Hitze schützen.
Lieferumfang & Montage
Das gewählte Produkt in der bestellten Ausführung, sicher verpackt und montagebereit vorbereitet.
- Maximale Abmessungen 50 × 70 cm, maximales Produktgewicht 2 kg.
- Schrauben zur Wandbefestigung und Dübel sind nicht enthalten. Verwende eine für Wandart, Untergrund und Produktgewicht geeignete Befestigung.
- Die Montage muss durch eine erwachsene Person erfolgen. Optionale Montageschrauben und andere Kleinteile bis zur Montage von Kindern fernhalten.
Versand & Rückgabe
Sicher verpackter Versand. Informationen zu Rückgabe und Widerruf findest du im Bereich Rechtliches.
Die konkreten Versandkosten und Lieferoptionen richten sich nach Lieferland und Format. Für nicht personalisierte Standardware gilt das veröffentlichte Widerrufsrecht; bei individuell angefertigten Produkten kann es ausgeschlossen sein.
Hersteller & Produktkennung
- Hersteller
- Benjamin Nöst - Lightworks
Rorichmoorer Str. 76
26802 Moormerland, Deutschland
kontakt@lightworks.de - Produktkennung
- LW-CAT-C32193E27B14-S, LW-CAT-C32193E27B14-M, LW-CAT-C32193E27B14-L
Die jeweilige SKU dient zusammen mit Bestellung beziehungsweise Produktionslos der Rückverfolgbarkeit. Sicherheitsfragen und Vorfälle kannst du an die angegebene E-Mail-Adresse melden.
Produktsicherheit
- Dekorationsprodukt ausschließlich für trockene Innenräume; kein Spielzeug und nicht für Kinder bestimmt.
- Vor Feuchtigkeit, starker Hitze und offenem Feuer schützen.
- Nach einem Sturz, bei Bruch oder sichtbarer Beschädigung nicht weiter aufhängen. Beschädigte Teile von Kindern fernhalten.
Hörde: ein See auf dem Gelände der Stahlindustrie
Der Phoenix-See wirkt heute wie eine selbstverständliche Mitte von Hörde, ist aber das Ergebnis eines tiefgreifenden Umbaus. Früheres Stahlwerksgelände wurde zu Wasser, Uferwegen und neuen Stadtflächen. Die nahe Burg und der alte Ortskern geben diesem jungen Landschaftsraum einen historischen Gegenpol und verankern ihn im bestehenden Stadtteil.
Vor dem See war hier ein Werk
Der Phoenix-See entstand auf dem Gelände eines früheren Stahlwerks. Seine Eröffnung 2011 markierte deshalb mehr als die Anlage eines zusätzlichen Freizeitortes. Ein großer Bereich, dessen Nutzung lange von industrieller Produktion bestimmt gewesen war, erhielt eine grundsätzlich andere Gestalt. Wo zuvor technische Anlagen den Raum organisierten, bilden nun Wasser, öffentliche Wege und neue Grundstücke die wichtigsten Elemente. Der Wandel betrifft damit die Zugänglichkeit ebenso wie das Erscheinungsbild.
Die Ausdehnung des Sees vermittelt noch etwas von der Größe des ehemaligen Betriebsareals. Er liegt innerhalb eines bebauten Stadtteils und erzeugt dort einen ungewöhnlich weiten offenen Raum. Die gegenüberliegenden Ufer sind gleichzeitig wahrnehmbar, bleiben aber durch das Wasser getrennt. Damit entsteht eine neue Beziehung zwischen Nachbarschaften, die früher durch die Werksnutzung anders miteinander verbunden oder voneinander abgegrenzt waren.
Hörde bleibt der ältere Bezugspunkt
Am westlichen Ende liegt die Hörder Burg in unmittelbarer Nähe zum gewachsenen Ortskern. Ihre Geschichte reicht wesentlich weiter zurück als die industrielle Phase. Sie erinnert daran, dass Hörde bereits vor dem Stahlwerk ein eigener Ort mit einem eigenen Mittelpunkt war. Die Burg gibt dem neuen Seeufer daher einen historischen Anker, der nicht erst mit der jüngsten Umgestaltung geschaffen wurde.
Zwischen dem älteren Zentrum und der offenen Wasserfläche wechselt der räumliche Maßstab. Dicht gefügte Straßen münden in großzügigere Uferbereiche; vorhandene Gebäude stehen neben neuer Bebauung. Dieser Übergang ist für das Verständnis des Ortes besonders wichtig. Der See liegt nicht als unabhängige Anlage außerhalb der Stadt. Er berührt einen bestehenden Stadtteil, dessen Geschichte und Alltag sich mit der neuen Nutzung verbinden.
See und Emscher sind verschiedene Gewässer
Nördlich des Phoenix-Sees verläuft die Emscher in einem eigenen Bett. Sie fließt nicht einfach durch die große Wasserfläche. Diese Trennung ist ein wesentlicher Bestandteil der neuen Landschaft und hilft, ihre Gestaltung zu verstehen. Der langgezogene See und der schmalere Flusslauf erfüllen unterschiedliche Aufgaben und schaffen verschiedene Arten von Uferraum.
Die Wege rund um das Wasser ermöglichen es, die Veränderung aus mehreren Richtungen zu betrachten. Von Westen steht der Zusammenhang mit Burg und Ortskern im Vordergrund, von den längeren Ufern die Weite des ehemaligen Werksgeländes. Neue Wohngebäude ergänzen diese öffentlichen Räume. Hörde zeigt damit einen konkreten Stadtumbau, bei dem ältere Siedlungsgeschichte, industrielle Vergangenheit und gegenwärtige Nutzung auf engem Gebiet miteinander in Beziehung treten.
Quellen
- Ruhr Tourismus – Phoenix-See — https://www.ruhr-tourismus.de/poi/phoenix-see/
- Wikipedia – Phoenix-See — https://de.wikipedia.org/wiki/Phoenix-See
- Wikipedia – Hörder Burg — https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rder_Burg
- Wikipedia – Hörde — https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rde
- Wikipedia – Emscher — https://de.wikipedia.org/wiki/Emscher

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