
Frankfurt am Main.Museumsufer
Gerahmter Holz-Stadtplan aus geölter Eiche im Hochformat.
Über das Produkt
Zwischen Liebieghaus, Städel und Museum Angewandte Kunst erhält Frankfurts südliches Mainufer einen unverwechselbaren Rhythmus. Die lange Uferlinie trifft auf Gärten, Museumsgebäude und die Straßen Sachsenhausens. Am Eisernen Steg öffnet sich die Verbindung zur gegenüberliegenden Innenstadt. Der Rahmen hält diesen schmalen Uferausschnitt zusammen. Eiche und Rückplatte geben den geschnittenen Straßen eine fühlbare Tiefe, während der Main als durchgehende Linie den Wechsel zwischen Museen und Altstadt ordnet.
Was zeigt die Karte?
- Städel
- Liebieghaus
- Museum Angewandte Kunst
- Eiserner Steg
- Präzise geschnitten und graviert
- Feine Laserdetails mit klarer Tiefe
- Sorgfältig geprüft und sicher verpackt
- Handgefertigt in Deutschland
Konfiguration
Form: Rechteckig · Design: Gerahmt · Material: Eiche · Größe: 20 × 30 cm, 35 × 50 cm, 50 × 70 cm
Maßgeblich ist die im Warenkorb und bei der Bestellung angezeigte Ausführung. Die Vorschau ist keine maßhaltige technische Zeichnung.
Verfügbarkeit & Fertigung
- Verfügbarkeit
- Wird auf Bestellung gefertigt
- Fertigungszeit
- Versandbereit in 3-5 Werktagen
Produktion startet nach erfolgreicher Zahlung und vollständiger Produktkonfiguration.
Material & Pflege
Je nach Variante lackiertes oder geöltes MDF beziehungsweise geöltes Echtholzfurnier auf MDF; optional Montageschrauben aus Edelstahl. Bei der Herstellung werden Acryl-Lackspray, Hartwachsöl und Weißleim verwendet.
Holz ist ein Naturmaterial. Maserung und Farbton können leicht von den Produktbildern abweichen.
Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen und vor anhaltender Feuchtigkeit sowie direkter Hitze schützen.
Lieferumfang & Montage
Das gewählte Produkt in der bestellten Ausführung, sicher verpackt und montagebereit vorbereitet.
- Maximale Abmessungen 50 × 70 cm, maximales Produktgewicht 2 kg.
- Schrauben zur Wandbefestigung und Dübel sind nicht enthalten. Verwende eine für Wandart, Untergrund und Produktgewicht geeignete Befestigung.
- Die Montage muss durch eine erwachsene Person erfolgen. Optionale Montageschrauben und andere Kleinteile bis zur Montage von Kindern fernhalten.
Versand & Rückgabe
Sicher verpackter Versand. Informationen zu Rückgabe und Widerruf findest du im Bereich Rechtliches.
Die konkreten Versandkosten und Lieferoptionen richten sich nach Lieferland und Format. Für nicht personalisierte Standardware gilt das veröffentlichte Widerrufsrecht; bei individuell angefertigten Produkten kann es ausgeschlossen sein.
Hersteller & Produktkennung
- Hersteller
- Benjamin Nöst - Lightworks
Rorichmoorer Str. 76
26802 Moormerland, Deutschland
kontakt@lightworks.de - Produktkennung
- LW-CAT-178F052F5727-S, LW-CAT-178F052F5727-M, LW-CAT-178F052F5727-L
Die jeweilige SKU dient zusammen mit Bestellung beziehungsweise Produktionslos der Rückverfolgbarkeit. Sicherheitsfragen und Vorfälle kannst du an die angegebene E-Mail-Adresse melden.
Produktsicherheit
- Dekorationsprodukt ausschließlich für trockene Innenräume; kein Spielzeug und nicht für Kinder bestimmt.
- Vor Feuchtigkeit, starker Hitze und offenem Feuer schützen.
- Nach einem Sturz, bei Bruch oder sichtbarer Beschädigung nicht weiter aufhängen. Beschädigte Teile von Kindern fernhalten.
Am Museumsufer: Frankfurts Kultur zwischen Villen und Main
Schaumainkai verbindet sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Museum. Eine ehemalige Privatvilla, ein repräsentativer Sammlungsbau und moderne Architektur stehen hier dicht beieinander. Der Main und der Eiserne Steg machen ihre Lage verständlich; die eigentliche Entdeckung liegt jedoch auf der Landseite, wo Gärten und zurückgesetzte Häuser einen zusammenhängenden Kulturraum bilden.
Ein Kulturprojekt mit älteren Wurzeln
Das Museumsufer ist kein gleichzeitig errichteter Museumskomplex. Sein Charakter entstand aus der Verbindung bereits vorhandener Sammlungen, umgenutzter Wohnhäuser und neuer Architektur. Ende der 1970er Jahre entwickelte die Stadt unter Kulturdezernent Hilmar Hoffmann die Idee, diese Einrichtungen zu einem größeren Kulturraum zusammenzuführen. Am Schaumainkai sollten auch die Villen und ihre Gärten erhalten bleiben. Deshalb lohnt es sich, auf die Zwischenräume ebenso aufmerksam zu schauen wie auf die Museen selbst.
Der Uferweg gibt eine klare Richtung vor, während Zugänge und Gartenflächen immer wieder vom Main wegführen. Diese Bewegung zwischen öffentlicher Promenade und zurückgesetzten Häusern unterscheidet den Ort von einem einzelnen großen Museumsplatz. Die Institutionen teilen eine Adresse am Fluss, behalten aber eigene räumliche Situationen und unterschiedliche Geschichten.
Drei Häuser, drei Vorstellungen vom Museum
Das Städel verdankt seine Entstehung dem Vermächtnis des Frankfurter Bankiers Johann Friedrich Städel. Seit 1878 besitzt die Sammlung ihren repräsentativen Museumsbau am Schaumainkai. Seine Anwesenheit lange vor dem späteren Museumsuferprojekt zeigt, dass die kulturelle Nutzung dieses Ufers schrittweise gewachsen ist. Beim Annähern vom Fluss bleibt das Verhältnis von Haus und Garten besonders gut nachvollziehbar.
Weiter westlich liegt das Liebieghaus, ursprünglich eine Villa des Textilunternehmers Heinrich von Liebieg. Die Stadt erwarb sie 1908 für eine Skulpturensammlung. Hier entstand das Museum also durch die neue Nutzung eines privaten Wohnsitzes. Die Anlage verbindet den Maßstab eines Hauses mit einer Sammlung, deren Gegenstände aus sehr unterschiedlichen Epochen stammen. Ihr Garten vermittelt zwischen der Uferstraße und dem Museumsbesuch.
Östlich des Städel setzt das Museum Angewandte Kunst einen anderen Akzent. Richard Meiers Neubau von 1985 ergänzt die historische Villa Metzler. Alte und neue Architektur werden dadurch unmittelbar vergleichbar. Das Museum beschäftigt sich mit Gestaltung, Gebrauchsgegenständen und ihren kulturellen Zusammenhängen; bereits sein Gebäudeensemble wirft Fragen nach dem Verhältnis von Funktion, Form und vorhandener Umgebung auf.
Der Fluss als gemeinsame Adresse
Der Eiserne Steg verbindet Sachsenhausen mit der nördlichen Innenstadt. Als Fußgängerbrücke macht er besonders anschaulich, dass das Museumsufer kein abgeschlossener Bezirk ist. Wer hier ankommt, kann die Uferlinie aufnehmen oder über die benachbarten Straßen weiter ins Quartier gehen. Die Museen sind Teil dieser alltäglichen Wege.
Am Schaumainkai lässt sich eine Sammlungsgeschichte deshalb schon vor der Museumstür erkennen. Das Liebieghaus bewahrt den Ausgangspunkt einer privaten Villa, während der Städelbau von Anfang an eine öffentliche Sammlung aufnehmen sollte. Bei der Villa Metzler steht die jüngere Architektur unmittelbar neben dem älteren Haus. Gärten halten diese Unterschiede im Straßenraum sichtbar. Das gemeinsame Museumsuferprojekt hat die drei Adressen miteinander verbunden, ohne ihre Herkunft zu einem einheitlichen Bauensemble zusammenzuziehen.
Quellen
- Museumsufer Frankfurt: Geschichte — https://www.museumsufer.de/en/about-museumsufer-frankfurt/about-museumsufer-frankfurt-history/
- Museumsufer Frankfurt: Städel Museum — https://www.museumsufer.de/en/all-museums/staedel-museum/
- Museumsufer Frankfurt: Liebieghaus — https://www.museumsufer.de/en/all-museums/liebieghaus-skulpturensammlung/
- Museumsufer Frankfurt: Museum Angewandte Kunst — https://www.museumsufer.de/en/all-museums/museum-angewandte-kunst/
- Wikipedia: Eiserner Steg — https://en.wikipedia.org/wiki/Eiserner_Steg

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