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Material & Aufbau

Ahorn · Mehrschichtig

  • Ahornfurnier
  • Schwarze Trägerplatte
Mainz als Holz-Stadtplan aus geöltem Ahorn, Ø 35 cm.
02 / 04
Stadtpläne

Mainz.Dom, Neustadt und Rhein

Mehrlagiger Holz-Stadtplan aus geöltem Ahorn im Rundformat.

Durchmesser
99,95 €Umsatzsteuerbefreit gemäß § 19 UStG,ggf. zzgl. Versandkosten
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Über das Produkt

Mainz verbindet seine ältere Mitte am Dom mit der Neustadt, der Zitadelle und den westlichen Stadtbereichen. Christuskirche und Hauptbahnhof setzen weitere Orientierungspunkte, während der Rhein den östlichen Stadtraum begleitet. Dieses Motiv hält die unterschiedlichen Richtungen zusammen, in denen Mainz gewachsen ist. Die runde Karte verbindet Domnähe, Neustadt und westliche Quartiere. Geölter Ahorn bildet die geschnittene obere Ebene; eine Rückplatte setzt die Straßen von den offenen Flächen ab und gibt dem Rheinrand einen klaren Bezug zum übrigen Stadtgrundriss.

Was zeigt die Karte?

  • Mainzer Dom
  • Christuskirche Mainz
  • Mainzer Zitadelle
  • Mainz Hauptbahnhof
  • Präzise geschnitten und graviert
  • Feine Laserdetails mit klarer Tiefe
  • Sorgfältig geprüft und sicher verpackt
  • Handgefertigt in Deutschland
Konfiguration

Form: Rund · Design: Mehrlagig · Material: Ahorn · Durchmesser: Ø 23 cm, Ø 35 cm, Ø 50 cm

Maßgeblich ist die im Warenkorb und bei der Bestellung angezeigte Ausführung. Die Vorschau ist keine maßhaltige technische Zeichnung.

Verfügbarkeit & Fertigung
Verfügbarkeit
Wird auf Bestellung gefertigt
Fertigungszeit
Versandbereit in 3-5 Werktagen

Produktion startet nach erfolgreicher Zahlung und vollständiger Produktkonfiguration.

Material & Pflege

Je nach Variante lackiertes oder geöltes MDF beziehungsweise geöltes Echtholzfurnier auf MDF; optional Montageschrauben aus Edelstahl. Bei der Herstellung werden Acryl-Lackspray, Hartwachsöl und Weißleim verwendet.

Holz ist ein Naturmaterial. Maserung und Farbton können leicht von den Produktbildern abweichen.

Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen und vor anhaltender Feuchtigkeit sowie direkter Hitze schützen.

Lieferumfang & Montage

Das gewählte Produkt in der bestellten Ausführung, sicher verpackt und montagebereit vorbereitet.

  • Maximale Abmessungen 50 × 70 cm, maximales Produktgewicht 2 kg.
  • Schrauben zur Wandbefestigung und Dübel sind nicht enthalten. Verwende eine für Wandart, Untergrund und Produktgewicht geeignete Befestigung.
  • Die Montage muss durch eine erwachsene Person erfolgen. Optionale Montageschrauben und andere Kleinteile bis zur Montage von Kindern fernhalten.
Versand & Rückgabe

Sicher verpackter Versand. Informationen zu Rückgabe und Widerruf findest du im Bereich Rechtliches.

Die konkreten Versandkosten und Lieferoptionen richten sich nach Lieferland und Format. Für nicht personalisierte Standardware gilt das veröffentlichte Widerrufsrecht; bei individuell angefertigten Produkten kann es ausgeschlossen sein.

Hersteller & Produktkennung
Hersteller
Benjamin Nöst - Lightworks
Rorichmoorer Str. 76
26802 Moormerland, Deutschland
kontakt@lightworks.de
Produktkennung
LW-CAT-673038CECEF8-S, LW-CAT-673038CECEF8-M, LW-CAT-673038CECEF8-L

Die jeweilige SKU dient zusammen mit Bestellung beziehungsweise Produktionslos der Rückverfolgbarkeit. Sicherheitsfragen und Vorfälle kannst du an die angegebene E-Mail-Adresse melden.

Produktsicherheit
  • Dekorationsprodukt ausschließlich für trockene Innenräume; kein Spielzeug und nicht für Kinder bestimmt.
  • Vor Feuchtigkeit, starker Hitze und offenem Feuer schützen.
  • Nach einem Sturz, bei Bruch oder sichtbarer Beschädigung nicht weiter aufhängen. Beschädigte Teile von Kindern fernhalten.
Stadtporträt

Mainz: Domstadt, Neustadt und jüdisches Erbe

Mainz besitzt mehrere historische Bezugssysteme: den Dom und die ältere Mitte, die Zitadelle im Süden, die spätere Neustadt und das jüdische Erbe. Hauptbahnhof und Universitätsbereich ergänzen den Stadtüberblick. Ihre Lage zeigt, wie religiöse, militärische und bürgerliche Entwicklungen unterschiedliche Teile einer Stadt am Rhein geprägt haben und noch heute räumlich erkennbar bleiben.

Der Dom und die ältere Mitte

Der Mainzer Dom steht für eine lange Geschichte kirchlicher und politischer Bedeutung. Seine heute überwiegend romanisch wirkende Gestalt enthält Bauteile und Veränderungen aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Die mächtige Stellung der Mainzer Erzbischöfe erklärt, weshalb der Bau mehr als eine örtliche Pfarrkirche war. Rund um ihn verdichten sich die Straßen der älteren Innenstadt.

Die Lage nahe dem Rhein gehört zu diesem städtischen Zusammenhang. Vom Fluss aus lässt sich der Wechsel zu den bebauten Bereichen und weiter westlich gelegenen Quartieren gut nachvollziehen. Mainz ist dabei keine gleichmäßig um den Dom angeordnete Stadt. Spätere Erweiterungen und große Anlagen haben andere Richtungen und Maßstäbe hinzugefügt.

Befestigung und Erweiterung

Die Zitadelle besetzt den Jakobsberg südlich der älteren Mitte. Ihre im 17. Jahrhundert entwickelte Form gehört zur Geschichte von Mainz als Festungsstadt. Der erhöhte Standort hatte strategische Bedeutung und zeigt, wie militärische Anforderungen die Nutzung von Gelände bestimmten. Die Anlage setzt einen größeren, klar abgegrenzten Maßstab neben die umgebenden Straßen.

Die Christuskirche steht für eine andere Phase des Wachstums. Der von Eduard Kreyßig entworfene Bau entstand um 1900 im Zusammenhang mit der Erweiterung zur Neustadt. Seine markante Kuppel und der breite Straßenraum unterscheiden sich von der engeren Umgebung des Doms. Zugleich verweist die Kirche auf die gewachsene Bedeutung der protestantischen Gemeinde in einer zuvor stark katholisch geprägten Stadt.

Weitere Geschichten im Stadtraum

Zum Mainzer Erbe gehört der Alte Jüdische Friedhof, ein Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte der SchUM-Orte. Er erinnert an die herausragende Rolle der jüdischen Gemeinden am Oberrhein für die Entwicklung aschkenasischer Kultur. Diese Geschichte bildet keine bloße Ergänzung zur Domstadt, sondern einen eigenständigen Teil ihrer historischen Bedeutung. Die Lage westlich der älteren Mitte erweitert den Blick auf Erinnerungsorte außerhalb der bekanntesten Innenstadtplätze.

Hauptbahnhof und Universitätsbereich setzen wiederum jüngere funktionale Schwerpunkte. Sie organisieren Ankunft, Ausbildung und alltägliche Wege. Im größeren Stadtbild treffen deshalb religiöse Zentren, Befestigung, Erweiterungsplanung und moderne Einrichtungen aufeinander. Ihre unterschiedlichen Grundstücksgrößen und Straßenbeziehungen bleiben nachvollziehbar.

Die Zitadelle verlangt einen anderen Blick auf Mainz als der Dom: Befestigung und religiöse Mitte beanspruchten jeweils eigene Räume. In der Neustadt verschiebt sich der Maßstab erneut zu einer späteren Stadterweiterung. Das jüdische Erbe darf dabei nicht als bloßer Zusatz zu einer christlich geprägten Monumentenfolge erscheinen. Es gehört zu einer eigenständigen Geschichte innerhalb derselben Stadt. Die verschiedenen Bezugspunkte bewahren diese Mehrstimmigkeit, während Hauptbahnhof und westliche Verbindungen ihre Lage im heutigen Mainz verständlich machen.

Quellen

  • UNESCO World Heritage Centre: ShUM Sites of Speyer, Worms and Mainz — https://whc.unesco.org/en/list/1636/
  • Wikipedia: Mainzer Dom — https://en.wikipedia.org/wiki/Mainz_Cathedral
  • Wikipedia: Mainzer Zitadelle — https://en.wikipedia.org/wiki/Mainz_Citadel
  • Wikipedia: Christuskirche Mainz — https://en.wikipedia.org/wiki/Christuskirche,_Mainz
  • Wikipedia: Mainz — https://en.wikipedia.org/wiki/Mainz
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