
Mainz.Dom, Altstadt und Zitadelle
Rechteckiger Stadtplan aus Holz, gefertigt aus geöltem Nussbaumholz – zwei Schichten mit schwarzer Rückenplatte.
Über das Produkt
Über den Gassen der Mainzer Altstadt erheben sich zwei sehr unterschiedliche Höhen: St. Stephan im Westen und die Zitadelle auf dem Jakobsberg. Dazwischen liegt der Dom als mächtiger Mittelpunkt eines eng bebauten Viertels. Die Augustinerkirche fügt sich mit ihrer turmlosen Barockfassade in die Häuserzeile ein. Kleine Plätze, kurze Straßen und die kantige Umfassung der Festung geben diesem Teil von Mainz seinen Rhythmus. Hier begegnen sich kirchliche Repräsentation, alltägliche Altstadt und militärische Stadtgeschichte auf engem Raum. Besonders prägend ist der Wechsel vom dichten Gassengefüge zu den offeneren Bereichen an den Höhenrändern. Die Wege steigen aus der alten Stadt zu Bauwerken auf, die deren Silhouette seit Jahrhunderten bestimmen.
Was zeigt die Karte?
- Dombezirk und kleinteilige Altstadtgassen
- St. Stephan auf höherem Gelände
- Zitadelle auf dem Jakobsberg
- Präzise geschnitten und graviert
- Feine Laserdetails mit klarer Tiefe
- Sorgfältig geprüft und sicher verpackt
- Handgefertigt in Deutschland
Konfiguration
Form: Rechteckig · Design: Mehrlagig · Material: Nussbaum · Größe: 20 × 30 cm, 35 × 50 cm, 50 × 70 cm
Maßgeblich ist die im Warenkorb und bei der Bestellung angezeigte Ausführung. Die Vorschau ist keine maßhaltige technische Zeichnung.
Verfügbarkeit & Fertigung
- Verfügbarkeit
- Wird auf Bestellung gefertigt
- Fertigungszeit
- Versandbereit in 3-5 Werktagen
Produktion startet nach erfolgreicher Zahlung und vollständiger Produktkonfiguration.
Material & Pflege
Je nach Variante lackiertes oder geöltes MDF beziehungsweise geöltes Echtholzfurnier auf MDF; optional Montageschrauben aus Edelstahl. Bei der Herstellung werden Acryl-Lackspray, Hartwachsöl und Weißleim verwendet.
Holz ist ein Naturmaterial. Maserung und Farbton können leicht von den Produktbildern abweichen.
Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen und vor anhaltender Feuchtigkeit sowie direkter Hitze schützen.
Lieferumfang & Montage
Das gewählte Produkt in der bestellten Ausführung, sicher verpackt und montagebereit vorbereitet.
- Maximale Abmessungen 50 × 70 cm, maximales Produktgewicht 2 kg.
- Schrauben zur Wandbefestigung und Dübel sind nicht enthalten. Verwende eine für Wandart, Untergrund und Produktgewicht geeignete Befestigung.
- Die Montage muss durch eine erwachsene Person erfolgen. Optionale Montageschrauben und andere Kleinteile bis zur Montage von Kindern fernhalten.
Versand & Rückgabe
Sicher verpackter Versand. Informationen zu Rückgabe und Widerruf findest du im Bereich Rechtliches.
Die konkreten Versandkosten und Lieferoptionen richten sich nach Lieferland und Format. Für nicht personalisierte Standardware gilt das veröffentlichte Widerrufsrecht; bei individuell angefertigten Produkten kann es ausgeschlossen sein.
Hersteller & Produktkennung
- Hersteller
- Benjamin Nöst - Lightworks
Rorichmoorer Str. 76
26802 Moormerland, Deutschland
kontakt@lightworks.de - Produktkennung
- LW-CAT-A3C8514C24EF-S, LW-CAT-A3C8514C24EF-M, LW-CAT-A3C8514C24EF-L
Die jeweilige SKU dient zusammen mit Bestellung beziehungsweise Produktionslos der Rückverfolgbarkeit. Sicherheitsfragen und Vorfälle kannst du an die angegebene E-Mail-Adresse melden.
Produktsicherheit
- Dekorationsprodukt ausschließlich für trockene Innenräume; kein Spielzeug und nicht für Kinder bestimmt.
- Vor Feuchtigkeit, starker Hitze und offenem Feuer schützen.
- Nach einem Sturz, bei Bruch oder sichtbarer Beschädigung nicht weiter aufhängen. Beschädigte Teile von Kindern fernhalten.
Mainz zwischen Domgassen und Zitadelle
Der Mainzer Dom steht mitten im städtischen Leben; St. Stephan und die Zitadelle besetzen dagegen erhöhte Positionen. Zwischen ihnen entfaltet sich ein Altstadtviertel, dessen Geschichte durch Kirchen, Wohnhäuser und Befestigungen geprägt wurde. Seine Besonderheit liegt in den kurzen Übergängen zwischen belebten Gassen und baulich deutlich gefassten Höhen.
Der Dom gehört zur Stadt
Der Mainzer Dom ist kein Bau auf einer abgeschlossenen Insel. Straßen, Plätze und Häuser rücken unmittelbar an seinen großen Baukörper heran. Dadurch erlebt man ihn aus sehr unterschiedlichen Entfernungen: einmal als zusammenhängende Silhouette, dann wieder nur in Ausschnitten zwischen den Fassaden. Der romanisch geprägte Bau und seine späteren Ergänzungen erzählen von einer langen kirchlichen Geschichte, während die umgebenden Gassen die alltägliche Seite der alten Stadt bewahren. Diese Nähe macht den Dombezirk besonders anschaulich. Monument und Wohnviertel stehen räumlich in engem Austausch; schon wenige Schritte verändern das Verhältnis zwischen weitem Platz und schmaler Straße.
Südlich davon verdichtet sich die Altstadt um die Augustinerkirche. Deren Fassade wirkt barock, obwohl sie zwischen anderen Gebäuden eingebunden bleibt. Ein freistehender Kirchturm bestimmt hier gerade nicht den Eindruck. Stattdessen übernimmt die hohe Schauseite die Aufgabe, den Kirchenbau in der Straßenwand kenntlich zu machen. Wer beide Kirchen miteinander vergleicht, erkennt zwei verschiedene Formen kirchlicher Präsenz: den ausgedehnten Dombezirk und eine Kirche, die sich auf den engen Raum einer Altstadtstraße konzentriert.
Eine zweite Höhe für St. Stephan
Westlich der Augustinerkirche liegt St. Stephan auf höherem Gelände. Die Kirche erweitert die Wahrnehmung des Viertels über dessen Gassen hinaus. Ihr Standort lässt die Mainzer Altstadt als einen Raum mit deutlich spürbaren Höhenunterschieden erscheinen. Die Wege zwischen Dom und Kirche verbinden deshalb mehr als zwei Sehenswürdigkeiten; sie vermitteln auch zwischen verschiedenen Ebenen der Stadt.
Im Inneren besitzt St. Stephan die von Marc Chagall geschaffenen Fenster. Die ab 1978 entstandenen Arbeiten sollten auch zur jüdisch-deutschen Aussöhnung beitragen. Damit tritt zu der älteren Baugeschichte ein Zusammenhang des 20. Jahrhunderts. Die Fenster erklären einen wesentlichen Teil der kulturellen Bedeutung der Kirche, ohne dass ihr Rang allein von Größe oder Alter des Gebäudes abhängt.
Die befestigte Südseite
Auf dem Jakobsberg schließt die Zitadelle den südlichen Zusammenhang ab. Ihre heutige Grundform entstand um 1660 als Teil der Mainzer Befestigungen. Bastionen und Umfassungen bilden eine andere Ordnung als die kleinteilige Bebauung unterhalb des Berges. Während sich die Altstadt aus vielen einzelnen Parzellen zusammensetzt, tritt hier eine größere, zusammenhängend geplante Anlage auf.
Gerade der Weg von den Domgassen zu dieser Festung macht Mainz verständlich: religiöse Macht, städtischer Alltag und Verteidigung lagen dicht beieinander. Die erhöhten Standorte von St. Stephan und Zitadelle ergänzen einander, ohne dieselbe Aufgabe zu erfüllen. Zwischen ihnen bleibt der Dom der Bezugspunkt im tiefer gelegenen Häusergefüge.
Quellen
- Deutsche Zentrale für Tourismus – Mainz — https://www.germany.travel/en/cities-culture/mainz.html
- Wikipedia – Mainzer Dom — https://de.wikipedia.org/wiki/Mainzer_Dom
- Wikipedia – Zitadelle Mainz — https://de.wikipedia.org/wiki/Zitadelle_Mainz
- Wikipedia – St. Stephan (Mainz) — https://de.wikipedia.org/wiki/St._Stephan_(Mainz)
- Wikipedia – Augustinerkirche (Mainz) — https://de.wikipedia.org/wiki/Augustinerkirche_(Mainz)

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